© Rita Thielen/ PIXELIO

Hunde, die im Wald Wild nachjagen, bedenkenlos auf eine stark befahrene Straße laufen oder sich – im schlimmsten Fall – aggressiv gegen andere Menschen verhalten: Das sind Unarten, die schon mancher Hundebesitzer versucht hat, seinem vierbeinigen Freund abzugewöhnen – der eine mit mehr, der andere mit weniger Erfolg. Eine moderne und zielführende Hundeerziehung setzt auf anreizbasierte Methoden…

Zuckerbrot oder Peitsche: Welche Erziehung ist beim Hund erfolgreich?

Diese eher sprichwörtliche Alternative beinhaltet doch den wesentlichen Kern der Frage: Was verspricht mehr Erfolg, Belohnung oder Strafe? Unzählige Erfahrungen belegen, dass die Incentivierung, also das Setzen von Anreizen für richtiges Verhalten, zu den besten Methoden gehört. Voll im Trend liegen Sie, wenn Sie dabei auf die Arbeit mit dem Clicker setzen, das sogenannte Clickertraining.

Der Clicker

Der Clicker ist ein Instrument der Erziehung, das akustische Signale abgibt. Dabei ist es zunächst gleichgültig, ob es sich um Ihre Hände, einen Knackfrosch oder um den eigentlichen Clicker handelt, der speziell für die Erziehung von Haustieren konzipiert wurde und sowohl mit mechanischen Signalen als auch in elektronischen Varianten im Fachhandel erhältlich ist. Wichtig ist, dass das akustische Signal laut genug ist und immer dasselbe bleibt.

Das Clickertraining

Den Clicker betätigen Sie, sobald der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Es ist entscheidend, dass Sie dabei absolut konsistent vorgehen und Ihrem Hund unmissverständliche Signale geben. Weder sollten Sie clickern, wenn der Hund nicht in Ihrem Sinne reagiert, noch dürfen Sie das Clickern unterlassen, wenn er es tut. Tiere benötigen Klarheit und Eindeutigkeit. Darüber hinaus ist es entscheidend für den Erfolg beim Clickern, dass Ihr Hund das Geräusch mit einer Belohnung assoziiert.

Leckerli oder kein Leckerli?

In welcher Form Sie Ihren Hund für gute Leistungen belohnen, hängt auch vom Charakter des Tiers ab. Gute Erfolge erzielt man mit der Belohnung durch ein Leckerli, das möglichst sofort nach dem Clickern gegeben wird, damit Ihr Hund die Verbindung zwischen dem Geräusch und dem Leckerli herstellen kann. Es gibt allerdings auch Hunde, die bei der Erziehung sehr gut auf lautes Loben und Streicheleinheiten ansprechen. Sie müssen bei sich zuhause oder auf dem Hundeplatz prüfen, welche Art der Belohnung für Ihren Hund am besten geeignet ist.

 

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Die attraktive “Dog Activity” Trainingsweste für Hundeführer ist optimal für Hundesport und Agility geeignet. Der Gummizug im Taillenbereich sorgt für optimalen Sitz, der Dank Druckknopflasche über dem Reißverschluss auch bei offenem Reißverschluss gewährleistet ist. Diverse Unterbringungsmöglichkeiten für Spielzeug, Leckerlis und andere Utensilien machen diese Weste zu einen idealen Begleiter für jeden Hundeführer.

Details:

  • Baumwolle/Polyester (Netzstoff)
  • optimal für Hundesport/Agility geeignet
  • sicherer Sitz durch Gummizug im Taillenbereich
  • Druckknopflasche über dem Reißverschluss gewährleistet einen sicheren Sitz auch bei offenem Reißverschluss
  • diverse Taschen, z. T. mit Reiß- oder Klettverschlüssen, für Spielzeug, Leckerlis und andere Utensilien
  • D-Ring zum Befestigen einer Hundepfeife oder eines Clickers
  • zwei formstabile Taschen für einschnelles und sicheres Zugreifen auf Leckerlis oder Spielzeug geeignet
  • größenverstellbare, elastische Schlaufen auf beiden Schultern für ein schnelles Zugreifen und Verstauen der Beute
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  • Maschinenwäsche bis 30 °C
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Mit dem Sommer kommt bei vielen Hundebesitzern der Wunsch, gemeinsam mit ihren Vierbeinern unter freiem Himmel Spaß und Sport zu erleben.
Der Trendsport “Agility” ist hierfür eine wunderbare Möglichkeit. Im Mittelpunkt steht ein Parcours, den es zu überwinden gilt. Mit der Linie “Agility Fun” des Herstellers Trixie bietet die Firma HaustierExpress.de verschiedene Arten von Hürden und Hindernissen an.
Das Sortiment umfasst diverse Tunnel-Varianten, die klassische Hürde, sowie deren Steigerung, den Agility-Ring. Weitere vielseitige Trainingsmöglichkeiten bietet der Slalom, welcher zu den anspruchsvolleren Übungen im Agility-Sport gehört. Die Wippe ist ebenfalls ein reizvolles Sportgerät für etwas fortgeschrittenere Teams von Mensch und Hund.
Ob als Einzelübung oder kombiniert im Parcours, diese Artikel aus dem Hause Trixie sind die optimale Vorraussetzung für Spaß und Bewegung im heimischen Garten und überall sonst, wo Hundebesitzer mit ihren Tieren trainieren möchten.
Die Artikel sind in praktischen Taschen zum problemlosen Transport verpackt. Zudem wird im Hause Trixie sehr großer Wert auf eine hochwertige, qualitative Verarbeitung gelegt.

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Hands Free Leine

Am Anfang des Spaziergangs sollte eine “Austob-Phase” von ca 20 Minuten stehen, welche nach Möglichkeit ohne Leine erfolgen sollte.
Dabei ist das Radfahren mit eingelegten Pausen für das Erkunden, sowie für den Kot- und Harnabsatz ideal, um das Laufbedürfnis Ihres Hundes zu befriedigen.
Beim Laufen neben dem Fahrrad ist stets zu beachten, dass die Geschwindigkeit der Laufleistung des Hundes und der Witterung angepasst ist. Aufbauend können nun einige Trainingssequenzen (bis 3 Stück) eingebaut werden, die jedoch einzeln nur 5-10 Minuten andauern sollten.

Setzen Sie sich bei den Übungen nicht zu sehr unter Druck. Ihre Stimmung sollte gelöst sein, denn schlechte Laune überträgt sich zwangsläufig auf den Hund! Setzen Sie zudem die Trainingsziele nicht zu hoch an. Dieses führt oftmals zu Misserfolgen.
Deshalb mit dem Üben dann aufhören, wenn es am besten funktioniert! Wichtig sind stets kleinere Pausen, damit sich Ihr Hund beim “Schnüffeln” und “Stöbern” entspannen und ablenken kann.
Üben Sie häufig an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Wichtig ist die Abwechslung im Laufe eines Spaziergangs durch neue Wegstrecken, Spiele und Übungen.
Animieren Sie Ihren Hund zu Spielen, die die Geschicklichkeit fördern (Springen auf Baumstämme, Balancieren auf schmalen Stegen, Überklettern und Überspringen von Hindernissen). Sie selbst sollten dabei aktiv beisteuern und mitwirken, um so über Partnerspiele die Besitzerbindung Ihres Hundes zu optimieren. Wichtig ist dabei, dass ausschließlich Sie als Besitzer (= Rudelführer + Boss) die Wegstrecke und Spiele bestimmen!!

Der Rückruf als das wichtigste Signal muss täglich geübt werden, ehe er nach erfolgreichen Wiederholungen Perfektion erlangt. Rufen Sie Ihren Hund bereits nach der ersten Austobphase des Spaziergangs zurück und wiederholen Sie dies unzählige Male.

Futter sollte nicht nur über sogenannte Futterspiele (Futtersuchspiele), sondern ebenso als Belohnung und Motivation Verwendung finden. Dabei kann man z.B. dem Hund morgens nur 1/3 seiner Tagesration zu füttern, und ein weiteres Drittel am Abend anbieten. Den Rest könnte sich Ihr Hund tagsüber beim Erlernen “erarbeiten”.

Gehorsamsübungen können beim Spielen integriert werden, oder werden gesondert geübt.
Achten Sie dabei auf die Kommunikation, damit der Hund nicht irritiert wird. Bitte verwenden Sie stets den gleichen Tonfall.

Such-, Wurf- und Apportierspiele sind bei Hunden in der Regel sehr beliebt und können bei richtigem Trainingsansatz eine große Bereicherung im Hundealltag darstellen. Zum Apportieren gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Artikeln – Beißrollen, Hölzer, Gummibälle, etc. Hingegen sollten Zerrspiele zum gemeinsamen Überwältigen der “Beute” (Beißwurst, Schleuderball, o.ä.) mit dem Besitzer nur dann geübt werden, wenn ein Unterbrechersignal vorher perfekt trainiert wurde. Ansonsten könnte es dabei auch zu kleineren Unfällen kommen.

 

Die nun folgenden Beispiele verdeutlichen Ihnen das “Belohnungs-Prinzip” und bieten Platz für weitere Anwendungs-Möglichkeiten, jedoch alle basierend auf der Belohnung und nicht auf der Bestrafung des Hundes:

Bitte achten Sie bei der Anwendung des Clickers immer auf die Reihenfolge: “Klick”!, Hand zum Futter und das Futter dem Hund reichen. Verwenden Sie jedoch niemals den Clicker, um Ihren Hund aufmerksam zu machen oder zu rufen.

Trainingsbeispiele:
Bei dem Kommando “Watch Me” ist gewünscht, dass der Hund Ihnen seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, und zwar auch dann, wenn sich andere Hunde in unmittelbarer Nähe befinden.
Am Anfang wird Ihr Hund sicherlich von Ihnen wegschauen, aber bei jeder noch so kleinen Bewegung des Hundekopfes in Ihre Richtung signalisieren Sie ihm mit dem Clicker, dass er auf dem richtigen Weg ist: Hund bewegt den Kopf, “Klick”, Futter. Stecken Sie lieber kleine Zwischenziele, so dass Ihr Hund schnell Erfolgserlebnisse erzielt und somit die Freude beim Üben erhalten bleibt. Wiederholen Sie diese Übung nicht mehr als 10-15 Mal und gehen Sie dann zu dem nächst höheren Ziel über.
Bitte nicht länger als 3 Minuten am Stück bzw. nur 1x täglich üben. Das Training sollte nicht unmittelbar nach der Fütterung erfolgen, denn selbst die gefüllte Futterschüssel kann nach dem letzten „Klick“ eine Superbelohnung ein.

Kommando “Platz”
Eine ebenfalls wichtige Übung für den Hund ist das Hinlegen auf Kommando. Verstecken Sie, jedoch für den Hund sichtbar, ein paar Leckerlis unter Ihrer flachen Hand. Der Hund wird diese Aktion mit Interesse verfolgen. Wirft er seinen Blick auf Ihre Hand, gibt es bereits den ersten “Klick” und gleichzeitig heben Sie Ihre Hand, damit der Hund die versteckten Leckerlis fressen kann. Stecken Sie erneut Leckerlis unter Ihre flache Hand und lassen Sie Ihren Hund sich jetzt noch intensiver mit Ihrer Hand beschäftigen, indem er mit seiner Pfote nach dem Leckerli “gräbt”. Wenn er sich automatisch hinsetzt und mit seiner Pfote zu graben beginnt, sind bereits zwei wesentliche Zwischenziele auf dem Weg zum Kommando “Platz” erreicht.
Gehen Sie jetzt mit Ihrer Hand weiter zurück, so dass Ihr Hund mit der Pfote nachfasst und somit fast zum Liegen kommt. Jetzt muss unbedingt wieder ein „Klick“ und Leckerli erfolgen. Beim Ausbleiben des “Klicks” wird der Hund etwas Neues ausprobieren und wird sich vor Ihrer flachen Hand hinlegen.
Nach wenigen Wiederholungen benötigen Sie kein Futter mehr, um es unter die Hand zu legen, da bereits die flache Hand das Kommando “Platz” signalisiert.

Zusammenfassend möchten wir Ihnen noch mal Schritt für Schritt aufführen, nach denen Sie das gewünschte Verhalten Ihres Hundes mit dem Clicker trainieren können:

  1. Bevor Sie mit dem Clicker-Training starten, ist es wichtig genau zu definieren, welches Kommando Ihr Hund erlernen soll.
  2. Um den Hund nicht zu überfordern und seinen Spaß am Training zu erhalten, zerlegen Sie die Übung in kleine Zwischenziele.
  3. Erarbeiten Sie mit Ihrem Hund pro Übungseinheit maximal ein Zwischenziel
  4. Vergessen Sie nicht, Ihrem Hund hin und wieder einen “Jackpot” (ein besonderes Leckerli) zu einem nicht definierten Zeitpunkt, jedoch nach einem richtigen Verhalten Ihres Hundes zu geben
  5. Um Ihren Hund resistent gegen Nebengeräusche und parallel laufende Aktionen zu machen, üben Sie unter immer stärkerer Ablenkung.
  6. Verwöhnen Sie Ihren Hund nicht durch den ständigen Einsatz des Clickers, sondern gehen Sie dazu über bei richtig ausgeführtem Verhalten nur jedes 2. oder jedes 4. Mal zu klicken. Diese variable Bestärkung ermutigt Ihren Hund immer wieder aufs Neue, in den Trainingsphasen sein Bestes zu geben
  7. Starten Sie mit der Einführung des ersten Kommandos

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund bei den vorgegebenen sowie Ihren eigenen Übungen ein gutes Gelingen! Bitte beachten Sie stets, kleine Zwischenziele zu definieren, um zu dem gewünschten Hauptziel zu kommen. So gelingt es Ihnen, die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund auf spielerischer und kameradschaftlicher Basis aus zu bauen und zu vertiefen.

So funktioniert das Lernen des Hundes:
Hunde lernen durch Ausprobieren und die auf Grund Ihres Verhaltens folgenden unmittelbaren Belohnungen oder Verbote. Eine Erziehungsmaßnahme durch den Hundehalter, die nach nur wenigen Sekunden folgt, versteht der Hund bereits nicht mehr. Auch empfindet Ihr Hund das Spielen mit einem anderen Hund, nachdem er weggelaufen ist, als Belohnung. Wichtig ist, dass bereits der Ansatz eines erwünschten Verhaltens im richtigen Moment durch beispielsweise den Clicker belohnt wird.

So funktioniert es:
Grundsätzlich bedeutet das “Klick” für Ihren Hund: “Das, was du gerade tust, gefällt mir, und wird mit einem Leckerli belohnt.” Hierbei muss der Hund die Bedeutung natürlich erst erlernen. Hilfreich sind hierfür klein geschnittene (erbsengroße) Superleckerlis, die Ihr Hund mit Vorliebe frisst.

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