Jeder Hunde- oder Katzenbesitzer kann mal in die Lage kommen, seinem Liebling erste Hilfe leisten zu müssen. Egal ob Unfall oder Krankheit, in diesem Fall ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Um Hund oder Katze bis zur Behandlung durch einen Tierarzt zu helfen, sind einige Dinge zu beachten.

Erste Hilfe bei Verletzungen

Verletzungen passieren Hund und Katze im Alltag leicht, sei es durch Insektenstiche, Kämpfe mit anderen Tieren, Scherben oder Splitter. Bei Insektenstichen wird der Stachel vorsichtig mit der Pinzette entfernt und die Stelle mit einem Eisbeutel gekühlt, wobei direkter Hautkontakt wegen Erfrierungsgefahr immer vermieden wird. Bei Bissverletzungen muss das Tier daran gehindert werden, die Wunde abzulecken. Mit Stoff oder einem Kühlakku und Gaze dazwischen wird die Blutung gestoppt. Entfernen Sie danach mit einer Schere die Haare um die Wunde und desinfizieren Sie die Stelle. Anschließend wird ein Verband angelegt und mit Klebeband fixiert. Innere Blutungen können Sie an der Verfärbung der Schleimhäute erkenne, die beim gesunden Tier rosa sind und sich bei Blutverlusten blass verfärben. In dem Fall muss das Tier möglichst ruhig zum Tierarzt transportiert werden.

Erste Hilfe bei inneren Beschwerden

Im Sommer können Hund und Katze einen Hitzschlag erleiden, der zu starken Kreislaufbeschwerden führt. Das Tier muss als Erste Hilfe sofort an einen kühlen Ort ohne Zugluft gebracht werden. Die Körpertemperatur lässt sich beim Hund senken, indem er von den Beinen beginnend mit Wasser abgespritzt wird. Auch feuchte Tücher im Nackenbereich sind hilfreich. Eine Katze befeuchten Sie vorsichtig mit einem nassen Tuch. Wasser wird auf die Zunge oder die Pfoten zum Ablecken geträufelt, aber keinesfalls einem bewusstlosen Tier verabreicht. Die Temperaturmessung erfolgt rektal. Bei Hunden liegt die normale Temperatur zwischen 37,5 und 39 Grad, bei Katzen etwa zwischen 38 und 39. Die Spitze des Thermometers kann mit Vaseline gleitfähig gemacht werden und wird behutsam eingeführt. Bei Krampfanfällen darf das Tier nicht eingeengt werden. Es muss frei liegen können und die Umgebung sollte möglichst leise gehalten werden.

»crosslinked«

 

Viele Katzenbesitzer fürchten sich vor dem Notfall, dass ihr Tier sich im angekippten Fenster verklemmen könnte. Der Drang Ihres Stubentigers führt immer wieder dazu, dass sie jede Gelegenheit nutzen, um ins Freie zu gelangen. Einige Katzen machen selbst vor verschlossenen Türen keinen Halt, da sie diese problemlos öffnen – wenn sie erstmal den Trick herausgefunden haben. Aber das angekippte Fenster birgt eine große Gefahr. Die Katzen erkennen die vermeintliche Möglichkeit ins Freie zu gelangen und wollen sie natürlich nutzen. Sie springen oder klettern Richtung Fensterbank, da Sie das Freie durch den Spalt des Fensters schon erblicken können und bleiben dann im Fensterspalt hängen. Der vordere Teil der Katze ist bereits in Freiheit, der hintere Teil befindet sich noch innerhalb der Wohnung. Die Beine der Katze haben zum Teil keinen Kontakt zum festen Untergrund und so rutscht die Katze in den immer spitzer zulaufenden unteren Teil des Fensterspalts. Dabei wird meist der Bauchbereich stark gequetscht und es kommt nicht selten zu sehr schwerwiegenden inneren Verletzungen der Katze.

Allerdings ist das nicht das einzige Problem. Versetzen Sie sich einmal in die missliche Lage, Ihrer im Fensterspalt eingeklemmten Katze. Das Tier versucht nun permanent, sich aus dieser Notlage zu befreien, schafft es aber nur in den seltensten Fällen. Die Versuche werden immer wilder – die Katze erschöpft durch diese panische Anstrengung dermaßen, dass Atem- und Herzfrequenz enorm ansteigen. Das fordert die Energiespeicher zu stark.  Der Schock ist die unvermeidliche Folge dieses Überlebenskampfes, abhängig von der Zeit, die die Katze im Spalt des Fensters verbringen muss.

Wird die Katze rechtzeitig gefunden und aus Ihrer Lage befreit, sind oftmals dennoch Ausfallerscheinungen an Ihrer Katze zu verzeichnen. Die Hinterbeine können teilweise nicht mehr im gewohnten Masse gestreckt werden. Eine schnelle Behandlung mit Infusionen, sowie Bewegungstherapie können Spätfolgen unter Umständen verhindern.

Vorbeugen können Sie hier zunächst nur, wenn Sie Ihre Fenster geschlossen halten. HaustierExpress.de führt im Sortiment entsprechende Kippfensterschutzgitter. Diese beugen einen oben geschilderten Notfall vor. Falls Ihre Katze zu den Freigänger-Katzen gehört, sollten Sie die Überlegung treffen, ob Sie ggf. Katzenklappen für die entsprechenden Türen anschaffen. HaustierExpress.de bietet eine große Auswahl an hochwertigen Katzenklappen mit umfangreichen Funktionen.

 

ZeckenalarmIn der Zeit von April bis Oktober kommt es schnell vor, dass Katzen Opfer von Zecken werden. Wenn Sie als Freigänger-Katze im Garten oder Wald herumstromern und dabei an Büschen, Sträuchern oder Bäumen entlang streifen.
Zecken halten sich vornehmlich in hohen Gräsern, Farnen oder im Unterholz auf. Sie sind daher in Gärten, im Wald oder dort wo es sonst noch grünt zu finden. Sie lassen sich übrigens nicht – wie im Allgemeinen angenommen – von Bäumen fallen, sondern erreichen Ihren Wirt, in dem dieser beispielsweise am Grasbusch vorbeistreift.

Da eine Zecke während Ihrer Entwicklung mehrere Wirte „ansaugt”, kommt es logischerweise vor, dass dabei auch Bakterien aufgenommen werden, wie z.B. Borrelien, die sich dann in der Zecke vermehren. Beim nächsten Angriff können diese Bakterien den Wirt wechseln und so bei einem neuen Wirt Krankheiten verursachen. Einer Studie zufolge sind bis zu 20 % der erwachsenen Zecken mit Borrelien infiziert.
Bei Ihrer Kätze würden sich die Zecken vorwiegend im Bereich des Kopfes, Halses, oder des Nacken befinden. Oftmals findet man diese “Blutsauger” auch im Bereich der Brust.Die Symptome nach einer Saugattake sind im Allgemeinen nicht sehr ausgeprägt (Hautrötungen, kleine Schwellungen). Während eines Saugvorganges kann eine Zecke Ihre Größe auf bis zu 15 mm verdreifachen.
Wegen des dichten Fells bei einer Katze, sollte man die Zeckensuche intensiver durchführen, da man die Zecken, die sich ggf. an der Katze befinden schlecht bemerkt und aufspüren kann. Möglicherweise werden bakterielle Erreger von der Zecke auf die Katze übertragen. Nach jedem Garten- oder Feldspaziergangs Ihres Freigängers sollte Sie diesen sorgfältig auf Zeckenbefall untersuchen. Nach einem eventuellen Befall sollten Sie schnell handeln und die Zecke entfernen. Bei HaustierExpress.de erhalten Sie alle notwendigen Hilfsmittel, um Ihre Katze zu behandeln. Zudem können Sie Ihrer Katze auch ein Halsband anlegen, das über einen längeren Zeitraum ein Wirkstoff gegen Zecken abgibt.
Unser Appell: Mit Zecken sollten Sie auf keinem Fall “spaßen” – Beugen Sie Ihrer Katze zuliebe vor!

 

Die halbe Nacht konnte Jonah nicht schlafen, da er immer wieder dieses leise Miauen unter seinem Schlafzimmerfenster im Ohr hatte.
Am nächsten Morgen schaute er nach und siehe da: ein kleines Kätzchen hatte sich in den Garten seiner Eltern verlaufen. Ist es ein Findelkind oder gehört die Katze vielleicht einem Nachbarn? Wie sollte er sich verhalten?

Ein Freiläufer?

Eine "Findelkatze"?

Am wichtigsten ist es vorerst, dass Sie der Katze nichts zu fressen geben. Wen die Katze erst einmal etwas Leckeres von Ihnen erhalten hat, kann es möglich sein, dass diese übersiedelt und nun täglich bei Ihnen zum Fressen erscheint.
Warten Sie lieber ab, ob sich in den kommenden Tagen jemand meldet, der sein Tier vermisst. Achten Sie auf Aushänge in Geschäfte oder Zeitungsinserate, die auf verschwundene Katzen hinweisen. Eventuell findet sich darüber der Eigentümer der Katze. Zudem besteht die Möglichkeit, der Katze ein Halsband umzulegen, an dem Sie Ihre Telefonnummer und Adressdaten befestigen. Falls die Katze ein Herrchen hat und tagsüber zu diesem zurückkehrt, kann dieser sich bei Ihnen melden, und somit besteht für Sie die Gewissheit, dass es sich nicht um eine „Findelkatze” handelt.
Wenn jedoch alles nicht zutrifft, sollten Sie aktiv werden. Informieren Sie naheliegende Tierheime oder die Katzenschutzinitiative. Vielleicht haben diese schon Suchanfragen erhalten. Zudem sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um festzustellen, ob das Tier Krankheiten, Parasiten oder andere Mangelerscheinungen hat. Dieser kann zudem feststellen, ob dem Tier ein Chip eingepflanzt wurde. Darüber könnte man gegebenenfalls beim Haustierregister den Halter ausfindig machen.
Sollten alle Versuche zu nichts führen, liegt es an Ihnen, ob Sie die Katze behalten wollen, oder ob Sie über Tierheime oder Eigeninitiative eine Vermittlung vornehmen möchten.
In Jonah´s Fall haben die Eltern über eine Zeitungsanzeige schnell den Katzenvater finden können. Dieser bedankte sich herzlich und Jonah durfte fortan regelmäßig seinen neuen Freund besuchen.

 

KatzenschutznetzNun ist es wieder soweit – die sonnige Zeit rückt näher, und Sie wünschen sich, dass auch Ihr Stubentiger einmal etwas Freiheit genießen kann. So ein Auslauf nach draußen ist für Wohnungskatzen Abenteuer pur. Es gibt viele neue Gerüche und Geräusche, die warmen Sonnenstrahlen sind eine neue Erfahrung und hin und wieder fliegt auch mal ein Schmetterling oder ein Vogel vorbei.
Doch es stellt sich die Frage, wie man ohne Risiko einen geeigneten Auslaufbereich schaffen kann.
Es gibt eine Vielzahl geeigneter Hilfsmittel, um Ihrem Tier spannende Ausblicke und viel frische Luft zu ermöglichen. Am besten eignet sich für diese Zwecke der an der Wohnung liegende Balkon oder die Terrasse. Damit aus dem Bereich ein risikofreier Platz für Ihre Katze wird, sollten Sie sich Gedanken machen, den Balkon mit entsprechenden Balkon-Katzenschutznetzen zu versehen. Diese lassen sich spielend einfach mit Geländerstangen an Geländern oder Mauerklemmen an Mauern befestigen. Es gibt die Katzenschutznetze inzwischen auch in der transparenten, durchsichtigen Variante, sodass das Fassadenbild keineswegs beeinträchtigt wird.
Wenn Sie mit Ihrer Katze oder Ihrem Kater in einer Mietwohnung leben, fragen Sie bitte vorab Ihren Vermieter, ob etwas gegen die Anbringung eines Katzenschutznetzes spricht. Es gibt durchaus auch Lösungen, bei denen die Fassade nicht angebohrt werden muss.
Alternativ bietet natürlich auch der Garten einen wunderbaren Abenteuerplatz und Entdeckungsort für Ihren Vierbeiner. Allerdings muss man dabei beachten, dass das gesamte Terrain, in dem sich Ihr Tier aufhält entsprechend gesichert werden muss. Bedenken sollten Sie beim Gartenfreilauf auch, dass Ihr Tier ein begnadeter Kletterer ist. Daher raten wir, an den Stellen, wo Ihre Katze empor klettern kann, ein Schutzdach zu bauen.
Ist erstmal alles gesichert, werden Sie und Ihr Stubentiger viel Freude haben. Die einen Katzen werden gewiss den Sprung über die Terassentür-schwelle wagen und alles auf abenteuerliche Weise erkunden, während andere Katzen schleichend den neuen Bereich betreten und bei jedem Geräusch schnell wieder in die sichere Wohnung laufen. Lassen Sie Ihrem Tier Zeit, sich an die neue Freilaufmöglichkeit zu gewöhnen.
Das gesamte Produktangebot finden Sie bei HaustierExpress. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Artikel bei Ihnen als Bedarfsmaterial in Frage kommen, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir sind gerne für Sie da.

© 2012 HaustierExpress.de-Blog Suffusion theme by Sayontan Sinha
Bilder von PIXELIO
Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlogsBlogverzeichnis