Es ist für uns selbstverständlich und mit dem Wagen fortzubewegen. Genauso selbstverständlich nehmen wir auch unsere Hunde im Auto überall mit hin. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten:

  1. Zur Sicherung des Hundes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben Transportboxen und Trenngittern werden immer häufiger auch Sicherheitsgeschirre verwendet, die mit einem speziellen Kurzführer am Gurtschloss oder mit dem 3-Punktgurt verbunden werden
  2. Zum Schutz von Autositzen und Kopfstützen kann auf eine Autoschondecke zurückgegriffen werden. Diese gibt dem Hund einen besseren Halt, damit er nicht zwischen Rückbank und Vorderbank rutscht. Auch hier kann der Hund durch die Gurtdurchführung in der Decke angeschnallt werden. Einige Schondecken-Modelle besitzen einen vertikalen Reißverschluss, damit sich ein zusätzlicher Mitfahrer und ein Hund die Rückbank teilen können.
  3. Sollte der Hund eine Zeitlang im Auto warten müssen, ist es wichtig, die Innentemperatur des Autos im Auge zu behalten. Bei hohen Umgebungstemperaturen können Hunde Ihre Körpertemperatur wesentlich schneller regulieren als Menschen. Darum darf das Auto, in dem der Hund wartet, gerade in der warmen Jahreszeit, niemals direkt in der Sonne geparkt werden. Außerdem muss immer für eine ausreichende Frischluftzufuhr gesorgt werden. Am besten werden immer mehrere Fenster und eventuell das Schiebedach geöffnet. Ein Frischluftgitter ermöglicht es, die Fenster möglichst weit zu öffnen, ohne das der Hund hinausspringen oder ein Mensch hineingreifen kann.
  4. Wer eine Reise mit einem Hund plant, sollte unbedingt an die Futter- und Wasserversorgung denken. Da die Reise an sich für die meisten Hunde schon Stress bedeutet, ist es für das Tier gut, unterwegs sein gewohntes Futter zu bekommen. Auch das Trinken darf nicht zu kurz kommen, da der Hund beim Hecheln große Wassermengen verdunstet. Hierzu gibt es spezielle Dog on Tour Trinkflaschen und Näpfe.

Hunde gelten im Auto verkehrsrechtlich als Ladung und müssen daher entsprechend gesichert werden. Dies gilt auch für kleine Hunde, die oft das zweifelhafte Privileg haben, auf der Hutablage die volle Aussicht während der Fahrt zu genießen. Sowohl für den Halter, als auch für den Hund kann dies zur Gefahr werden, da der Hund beim Bremsen zum Geschoss wird und sich und den Halter verletzen kann.

 

Der ADAC informiert: Immer öfter werden Autofahrer zur Kasse gebeten, weil ihre Hunde nicht angeschnallt sind. Viele Hundebesitzer beschweren sich, wenn sie zur Kasse gebeten werden und sagen sich, dass das nicht angehen könnte.
Aber Achtung: Wer seinen Hund im Auto nicht sichert, begeht einen Verkehrsverstoß. Denn ein Verkehrsteilnehmer muss dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit nicht durch Ladung beeinträchtigt wird (StVO § 23). Und Tiere gelten im verkehrsrechtlichen Sinne als Ladung. Verstöße werden mit 35 € Bußgeld geahndet, bei Gefährdung sogar mit 50 € und drei Punkten.
Hunde müssen also während der Fahrt gesichert sein und das nicht nur, weil es vorgeschrieben ist. Schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann im Pkw das Dreißigfache des Eigengewichts auf einen Körper wirken. Ein mittelgroßer Hund, der z.B. 20 kg wiegt, entwickelt bei einem Unfall die Durchschlagkraft von einer halben Tonne (ca. 600 kg). So drohen schwerste Verletzungen für Hund und Halter. Anschnallen ist daher auch bei den Vierbeinern wichtig!
Am einfachsten geht das mit Spezialgeschirren, die dem Hund über den Kopf und Brustkorb gestülpt werden und dann am Sicherheitsgurt oder an Isofix-Haken befestigt werden. Es wird empfohlen, nicht zuviel Bewegungsspielraum lassen und darauf achten, dass bei größeren Hunden die Verschlüsse aus Metall sind. Alternativ kann man Laderaumgitter und Transportboxen für Kombis empfehlen, die den Hund bei einer starken Bremsung oder einem Aufprall nicht in den Personenraum schleudern lassen.

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