Bei Hund und Katze ist das Übergewicht mittlerweile ein recht weit verbreitetes Problem. Der Grund dafür ist ohne Frage, dass viele Hunde – und Katzenhalter Ihre Lieblinge mit zu viel Leckereien belohnen. Dazu kommt noch, dass die zuviel gefutterten Kalorien nicht wieder abgebaut werden. Daher empfehlen wir, anstatt Ihre Liebsten mit Leckerlies zu belohnen, es besser mit mal mit Streicheleinheiten und Spielen zu versuchen.
Bevor das Übergewicht aber zum echten Problem wird, sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Er wird mit Ihnen das Fressverhalten (und selbstverständlich IHR Fütterungsverhalten) besprechen und ggf. ein Spezialfutter empfehlen.
Und denken Sie bitte immer daran – regelmäßiger Auslauf und die täglichen Spielstunden sind die beste Vorbeugung gegen Übergewicht. So wird Ihnen Ihr Tier noch lange erhalten bleiben!!!
Allgemeines über Spielzeug für Ihren Hund
Wölfe als Vorfahren unserer Haushunde haben einen Großteil ihrer Zeit mit der gemeinsamen Jagd verbracht. An diese Stelle tritt für die meisten Hunde das gemeinsame Spiel mit den Besitzern, denn diese sind ihr „Rudel”. Das Spielzeug wird zur „Beute”, die gejagt und gefangen wird und um die man sich streiten kann.
Das gemeinsame Spiel bietet dem Menschen die Möglichkeit den Hund mit viel Spaß in seiner Charakterbildung zu fördern: im Normalfall sollte der Mensch das Spiel beginnen, beenden und auch am Schluss die Beute behalten. So lernt der Hund rein spielerisch, sich am Rudelführer zu orientieren.
Hat man aber einen schüchternen, unsicheren Hund, wird sein Selbstbewusstsein gestärkt, wenn auch er einmal als Sieger aus dem Spiel hervorgeht und stolz die Beute in Besitz nimmt.
Hundespielzeug gibt es aus vielen verschiedenen Materialien. Leider ist es nicht möglich eine grundsätzliche Aussage zu machen, wie haltbar die einzelnen Materialien sind, da Hunde individuell verschieden vorsichtig mit ihrem Spielzeug umgehen.
Für alle Materialien gilt: der Hund sollte nur unter Aufsicht damit spielen und defekte Spielzeuge sollten entfernt werden, damit sichergestellt ist, dass der Hund keine Teile davon verschluckt. Die Materialübersicht kann also nur als grobe Richtschnur dienen.
Materialübersicht:
Vinyl:
Relativ weicher, gut zu reinigender Kunststoff.
Latex:
Ist etwas stabiler als Vinyl, ohne Weichmacher hergestellt, auch für Welpen zu empfehlen.
Naturgummi:
Ist schwerer als Vinyl und Latex, dadurch lässt es sich besonders gut werfen und wird häufig draußen verwendet. Für Hunde, die gerne am oder im Wasser spielen, gibt es auch schwimmfähige Naturgummi-Spielzeuge.
Moosgummi:
Ist weicher als Naturgummi immer schwimmfähig und springt gut.
Nylon / Neopren:
Sind relativ leicht, aber trotzdem strapazierfähig und schwimmend.
Stoff (Plüsch, Frottee, Fell, Jute):
Sehr weich, also besonders für vorsichtige Hunde geeignet: das “Kuschelspielzeug”.
Leder:
Ein schöner Naturstoff, der als Kaumaterial bei Welpen und jungen Hunden sehr beliebt ist.
Baumwolle:
Spielzeuge aus natur belassener Baumwolle eignen sich sehr gut für Zerr- und Beutespiele. Beim Kauen auf dem Baumwollseil dringen die Baumwollfasern in die Zahnzwischenräume und reinigen die Zahnoberfläche
Eine besondere Rolle unter den Spielzeugen nimmt der Snackball ein. Hier hat der Hund den “Jagderfolg” in Form von Snacks oder Futter, das der Hund erhält, wenn er den Ball rollt.
Allgemein:
Unsere Haustiere ernähren sich heute nicht mehr wie ihre wilden Verwandten bzw. Vorfahren. Ihr Futter ist höher verdaulich und schon zerkleinert zubereitet. Das wirkt sich auch auf die Zahngesundheit aus.
Zahnpflege beim Hund:
Unser Haushund ernährt sich nicht mehr wie sein Urahn, der Wolf. Die heutigen Futtermittel sind nicht nur höher verdaulich, sondern auch vorher zerkleinert. Also wird das Gebiss nicht mehr so beansprucht und gereinigt. Dadurch bildet sich schneller Zahnbelag und Zahnstein. Dies kann zu verschiedenen Problemen führen. Als Erstes fällt dem Besitzer oft der damit verbundene unangenehme Maulgeruch auf. Aber auch gesundheitlich stellt Zahnstein eine Gefahr für den Hund dar: auch beim Hund führt Zahnstein zu Parodontose und Zahnausfall. Außerdem sammeln sich in dem Belag aggressive Bakterien. Diese können, wenn sie ins Blut gelangen, schlimmstenfalls zu Herzklappenentzündungen mit der Folge eines lebenslänglichen Herzfehlers führen. Damit sich nicht so schnell Zahnbelag und Zahnstein bildet, hilft ausführliches Kauen, entweder auf Trockenprodukten aus Büffelhaut oder auf speziellem Spielzeug.
Wie gewöhnen Sie ihren Hund an das Zähneputzen?
Wenn ihr Hund das Zähneputzen noch nicht kennt, sollten sie ihn langsam damit vertraut machen. Zuerst sollte der Hund sich mit dem Geschmack der Zahnpasta anfreunden. Wenn der Hund sehr wählerisch ist, können Sie als erstes etwas Zahnpasta auf einen Hundekeks streichen und den Hund damit füttern. Später streichen Sie dem Hund die Zahnpasta seitlich auf Zähne und Zahnfleisch. Für die Gewöhnung an das Putzen der Zähne massieren Sie zuerst vorsichtig die Lefzen von außen. Erst danach fangen Sie langsam mit dem eigentlichen Zähneputzen an. Wichtig ist die nötige Geduld: üben Sie lieber häufig, aber nie so lange bis sich der Hund wehrt.


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