Bei Hund und Katze ist das Übergewicht mittlerweile ein recht weit verbreitetes Problem. Der Grund dafür ist ohne Frage, dass viele Hunde – und Katzenhalter Ihre Lieblinge mit zu viel Leckereien belohnen. Dazu kommt noch, dass die zuviel gefutterten Kalorien nicht wieder abgebaut werden. Daher empfehlen wir, anstatt Ihre Liebsten mit Leckerlies zu belohnen, es besser mit mal mit Streicheleinheiten und Spielen zu versuchen.
Bevor das Übergewicht aber zum echten Problem wird, sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Er wird mit Ihnen das Fressverhalten (und selbstverständlich IHR Fütterungsverhalten) besprechen und ggf. ein Spezialfutter empfehlen.
Und denken Sie bitte immer daran – regelmäßiger Auslauf und die täglichen Spielstunden sind die beste Vorbeugung gegen Übergewicht. So wird Ihnen Ihr Tier noch lange erhalten bleiben!!!
Fahrradanhänger bieten Komfort, Sicherheit und Fahrtspass für Hund und Halter und machen es auch älteren oder verletzten Hunden möglich, überall mit dabei zu sein. Es gilt jedoch zu beachten, dass das Fahren in einem Anhänger für den Hund eine neue und unbekannte Erfahrung ist. Eine behutsame Gewöhnung des Hundes an den Fahrradanhänger und dessen Bewegungen während der Fahrt ist daher unerlässlich – nur so können gemeinsame Fahrradtouren auch für den Hund ein angstfreies schönes Erlebnis sein.
Tipps zur Gewöhnung des Hundes
Als Vorführmodell zu dieser Beschreibung wählen wir folgenden Anhänger. Dieser ist bei HaustierExpress.de erhältlich (zum Folgen des Links auf das Bild klicken)

Bitte nehmen Sie sich genügen Zeit und wählen Sie einen möglichst ruhigen Ort aus, damit Ihr Hund nicht durch äußere Einflüsse abgelenkt und erschreckt wird. Sie sollten einen ebenen Untergrund wählen – z.B. Asphalt. Sinnvoll wäre es, wenn Ihr Hund ein Geschirr tragen würde. Die hintere Tür des Anhängers sollte offen, die vordere geschlossen sein.
Nehmen Sie sich am besten eine 2 Person zur Hilfe. Im Idealfall sollte die Gewöhnung in den folgenden 3 Stufen erfolgen:
- Der Hund lernt den Anhänger kennen
- Ihr Helfer sichert das Fahrrad-Anhänger-Gespann und verhindert so, dass er nicht wackelt. Nun führen Sie Ihren Hund durch die offene, hintere Tür in den Anhänger und sichern ihn mittels eines Kurzführers.
- Nun schließen Sie die hintere Tür, während Sie die vordere öffnen. Ihr Hund wird mit Leckerlies belohnt und gelobt.
- Schließen Sie jetzt wieder die vordere Tür und öffnen die hintere. Lassen Sie Ihren Hund auf Kommando aussteigen und loben ihn erneut.
- Der Hund wird an die Bewegung gewöhnt
- Ihr Helfer sichert wieder das Gespann, während Sie den Hund auf den Anhänger führen (wie im 1. Schritt beschrieben) und ihn mittels des Kurzführer am Geschirr befestigen.
- Schließen Sie die hintere Tür und belohnen Sie Ihren Hund durch die vordere mit Leckerlies.
- Wenn Ihr Hund eine ruhige Sitzposition eingenommen hat, schiebt Ihr Helfer das Fahrrad samt Anhänger langsam an. Gehen Sie neben dem Anhänger her und loben und belohnen Ihren Hund.
- Wird der Hund unruhig, halten Sie das Gespann bitte umgehend an. Wenn der Hund sich beruhigt hat, geben Sie im Leckerlies und beenden Die Übung wie in Stufe 1.
- Bleibt der Hund ruhig, beenden Sie die Übung nach ca. 2 Minuten langsamer Fahrt ebenfalls wie in Stufe 1.
- Fahren mit dem Fahrrad
- Ein Helfer sichert wieder das Gespann, während Sie Ihren Hund in den Anhänger führen und ihn dort mit dem Kurzführer befestigen.
- Schließen Sie die hintere Tür und belohnen Sie Ihren Hund durch die vordere Tür mit Leckerlies.
- Sitzt der Hund ruhig, kann Ihr Helfer langsam anfahren, während Sie nebenher gehen und Ihren Hund loben und belohnen.
- Wird der Hund unruhig, bitte das Gespann anhalten. Wenn der Hund sich beruhigt hat, geben Sie im Stand Leckerlies. Dann schieben Sie das Gespann behutsam noch einmal an (wie unter Stufe 2) und beenden die Übung wie in Stufe 1 und 2.
- Bleibt Ihr Hund ruhig, können Sie die Übung wie zuvor beschrieben nach ca. 2 Minuten beenden.
Bleibt Ihr Hund bei den Übungen ruhig, wiederholen Sie diese schrittweise mit längeren Zeitperioden, wobei Sie das Gespann dann ohne Begleitperson fahren können. Sie sollten Stufe 3 solange wiederholen, bis sich Ihr Hund an das Fahren im Anhänger gewöhnt hat.
Allgemeines über Spielzeug für Ihren Hund
Wölfe als Vorfahren unserer Haushunde haben einen Großteil ihrer Zeit mit der gemeinsamen Jagd verbracht. An diese Stelle tritt für die meisten Hunde das gemeinsame Spiel mit den Besitzern, denn diese sind ihr „Rudel”. Das Spielzeug wird zur „Beute”, die gejagt und gefangen wird und um die man sich streiten kann.
Das gemeinsame Spiel bietet dem Menschen die Möglichkeit den Hund mit viel Spaß in seiner Charakterbildung zu fördern: im Normalfall sollte der Mensch das Spiel beginnen, beenden und auch am Schluss die Beute behalten. So lernt der Hund rein spielerisch, sich am Rudelführer zu orientieren.
Hat man aber einen schüchternen, unsicheren Hund, wird sein Selbstbewusstsein gestärkt, wenn auch er einmal als Sieger aus dem Spiel hervorgeht und stolz die Beute in Besitz nimmt.
Hundespielzeug gibt es aus vielen verschiedenen Materialien. Leider ist es nicht möglich eine grundsätzliche Aussage zu machen, wie haltbar die einzelnen Materialien sind, da Hunde individuell verschieden vorsichtig mit ihrem Spielzeug umgehen.
Für alle Materialien gilt: der Hund sollte nur unter Aufsicht damit spielen und defekte Spielzeuge sollten entfernt werden, damit sichergestellt ist, dass der Hund keine Teile davon verschluckt. Die Materialübersicht kann also nur als grobe Richtschnur dienen.
Materialübersicht:
Vinyl:
Relativ weicher, gut zu reinigender Kunststoff.
Latex:
Ist etwas stabiler als Vinyl, ohne Weichmacher hergestellt, auch für Welpen zu empfehlen.
Naturgummi:
Ist schwerer als Vinyl und Latex, dadurch lässt es sich besonders gut werfen und wird häufig draußen verwendet. Für Hunde, die gerne am oder im Wasser spielen, gibt es auch schwimmfähige Naturgummi-Spielzeuge.
Moosgummi:
Ist weicher als Naturgummi immer schwimmfähig und springt gut.
Nylon / Neopren:
Sind relativ leicht, aber trotzdem strapazierfähig und schwimmend.
Stoff (Plüsch, Frottee, Fell, Jute):
Sehr weich, also besonders für vorsichtige Hunde geeignet: das “Kuschelspielzeug”.
Leder:
Ein schöner Naturstoff, der als Kaumaterial bei Welpen und jungen Hunden sehr beliebt ist.
Baumwolle:
Spielzeuge aus natur belassener Baumwolle eignen sich sehr gut für Zerr- und Beutespiele. Beim Kauen auf dem Baumwollseil dringen die Baumwollfasern in die Zahnzwischenräume und reinigen die Zahnoberfläche
Eine besondere Rolle unter den Spielzeugen nimmt der Snackball ein. Hier hat der Hund den “Jagderfolg” in Form von Snacks oder Futter, das der Hund erhält, wenn er den Ball rollt.
Es ist für uns selbstverständlich und mit dem Wagen fortzubewegen. Genauso selbstverständlich nehmen wir auch unsere Hunde im Auto überall mit hin. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten:
- Zur Sicherung des Hundes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben Transportboxen und Trenngittern werden immer häufiger auch Sicherheitsgeschirre verwendet, die mit einem speziellen Kurzführer am Gurtschloss oder mit dem 3-Punktgurt verbunden werden
- Zum Schutz von Autositzen und Kopfstützen kann auf eine Autoschondecke zurückgegriffen werden. Diese gibt dem Hund einen besseren Halt, damit er nicht zwischen Rückbank und Vorderbank rutscht. Auch hier kann der Hund durch die Gurtdurchführung in der Decke angeschnallt werden. Einige Schondecken-Modelle besitzen einen vertikalen Reißverschluss, damit sich ein zusätzlicher Mitfahrer und ein Hund die Rückbank teilen können.
- Sollte der Hund eine Zeitlang im Auto warten müssen, ist es wichtig, die Innentemperatur des Autos im Auge zu behalten. Bei hohen Umgebungstemperaturen können Hunde Ihre Körpertemperatur wesentlich schneller regulieren als Menschen. Darum darf das Auto, in dem der Hund wartet, gerade in der warmen Jahreszeit, niemals direkt in der Sonne geparkt werden. Außerdem muss immer für eine ausreichende Frischluftzufuhr gesorgt werden. Am besten werden immer mehrere Fenster und eventuell das Schiebedach geöffnet. Ein Frischluftgitter ermöglicht es, die Fenster möglichst weit zu öffnen, ohne das der Hund hinausspringen oder ein Mensch hineingreifen kann.
- Wer eine Reise mit einem Hund plant, sollte unbedingt an die Futter- und Wasserversorgung denken. Da die Reise an sich für die meisten Hunde schon Stress bedeutet, ist es für das Tier gut, unterwegs sein gewohntes Futter zu bekommen. Auch das Trinken darf nicht zu kurz kommen, da der Hund beim Hecheln große Wassermengen verdunstet. Hierzu gibt es spezielle Dog on Tour Trinkflaschen und Näpfe.
Hunde gelten im Auto verkehrsrechtlich als Ladung und müssen daher entsprechend gesichert werden. Dies gilt auch für kleine Hunde, die oft das zweifelhafte Privileg haben, auf der Hutablage die volle Aussicht während der Fahrt zu genießen. Sowohl für den Halter, als auch für den Hund kann dies zur Gefahr werden, da der Hund beim Bremsen zum Geschoss wird und sich und den Halter verletzen kann.
Am Anfang des Spaziergangs sollte eine “Austob-Phase” von ca 20 Minuten stehen, welche nach Möglichkeit ohne Leine erfolgen sollte.
Dabei ist das Radfahren mit eingelegten Pausen für das Erkunden, sowie für den Kot- und Harnabsatz ideal, um das Laufbedürfnis Ihres Hundes zu befriedigen.
Beim Laufen neben dem Fahrrad ist stets zu beachten, dass die Geschwindigkeit der Laufleistung des Hundes und der Witterung angepasst ist. Aufbauend können nun einige Trainingssequenzen (bis 3 Stück) eingebaut werden, die jedoch einzeln nur 5-10 Minuten andauern sollten.
Setzen Sie sich bei den Übungen nicht zu sehr unter Druck. Ihre Stimmung sollte gelöst sein, denn schlechte Laune überträgt sich zwangsläufig auf den Hund! Setzen Sie zudem die Trainingsziele nicht zu hoch an. Dieses führt oftmals zu Misserfolgen.
Deshalb mit dem Üben dann aufhören, wenn es am besten funktioniert! Wichtig sind stets kleinere Pausen, damit sich Ihr Hund beim “Schnüffeln” und “Stöbern” entspannen und ablenken kann.
Üben Sie häufig an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Tageszeiten.
Wichtig ist die Abwechslung im Laufe eines Spaziergangs durch neue Wegstrecken, Spiele und Übungen.
Animieren Sie Ihren Hund zu Spielen, die die Geschicklichkeit fördern (Springen auf Baumstämme, Balancieren auf schmalen Stegen, Überklettern und Überspringen von Hindernissen). Sie selbst sollten dabei aktiv beisteuern und mitwirken, um so über Partnerspiele die Besitzerbindung Ihres Hundes zu optimieren. Wichtig ist dabei, dass ausschließlich Sie als Besitzer (= Rudelführer + Boss) die Wegstrecke und Spiele bestimmen!!
Der Rückruf als das wichtigste Signal muss täglich geübt werden, ehe er nach erfolgreichen Wiederholungen Perfektion erlangt. Rufen Sie Ihren Hund bereits nach der ersten Austobphase des Spaziergangs zurück und wiederholen Sie dies unzählige Male.
Futter sollte nicht nur über sogenannte Futterspiele (Futtersuchspiele), sondern ebenso als Belohnung und Motivation Verwendung finden. Dabei kann man z.B. dem Hund morgens nur 1/3 seiner Tagesration zu füttern, und ein weiteres Drittel am Abend anbieten. Den Rest könnte sich Ihr Hund tagsüber beim Erlernen “erarbeiten”.
Gehorsamsübungen können beim Spielen integriert werden, oder werden gesondert geübt.
Achten Sie dabei auf die Kommunikation, damit der Hund nicht irritiert wird. Bitte verwenden Sie stets den gleichen Tonfall.
Such-, Wurf- und Apportierspiele sind bei Hunden in der Regel sehr beliebt und können bei richtigem Trainingsansatz eine große Bereicherung im Hundealltag darstellen. Zum Apportieren gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Artikeln – Beißrollen, Hölzer, Gummibälle, etc. Hingegen sollten Zerrspiele zum gemeinsamen Überwältigen der “Beute” (Beißwurst, Schleuderball, o.ä.) mit dem Besitzer nur dann geübt werden, wenn ein Unterbrechersignal vorher perfekt trainiert wurde. Ansonsten könnte es dabei auch zu kleineren Unfällen kommen.
Jetzt, wo die warme Jahreszeit beginnt und Mensch und Tier sich vermehrten draußen Aufahlten ist auch die Gefahr, von Parasiten befallen zu werden, stark erhöht.
Der Deutsche Tierschutzbund geht davon aus, dass auch in diesem Jahr mit Insekten zu rechnen ist, die Krankheiten übertragen, welche für Haustiere tödlich sein können. Gemeint sind hier hier z. B. Borreliose-Infektionen, die z. B. von Schildzecken verursacht werden. Schildzecken sind auch als “gemeiner Holzbock” bekannt.
Neben Infektionen durch diese Zeckenart werden aber auch Infektionen von der sich aus Südosteuropa ausbreitende Auwaldzecke erwartet. Diese Zeckenart überträgt Babesiose, die sogenannte Hundemalaria. Babesiose ist eine lebensgefährliche Erkrankung, die von Zecken übertragen wird und sowohl Mensch wie Tier befallen kann. Vermehrt gibt es diese Infektion auch in Deutschland.
Nicht zu vernachlässigen ist ein Flohbefall. Hier sind die Erkennung, die Behandlung von Tier und Umgebung sowie die Prophylaxe das wichtiger denn je.
In einem Urteil erklärte das Karlsruher Gericht (BGH) die in vielen Mietverträgen verwendete Klausel “jede Tierhaltung, insbesondere von Hunden und Katzen, mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen, ist untersagt” für unwirksam.
Im konkreten Fall wollte ein Mieter aus Krefeld zwei Rassekatzen in die Wohnung aufnehmen. Der Vermieter hatte ihm dies verboten.
Trotz des Richterspruchs bleibt aber offen, ob der betroffene Mieter die Katzen behalten darf, da die Klärung vor dem Landgericht Krefeld erfolgen soll. Es muss eine “umfassende Abwägung der Interessen des Vermieters und des Mieters” erfolgen. (Az: VIII 340/06 vom 14. Nov. 2007)
Stand 15.11.2007
Die nun folgenden Beispiele verdeutlichen Ihnen das “Belohnungs-Prinzip” und bieten Platz für weitere Anwendungs-Möglichkeiten, jedoch alle basierend auf der Belohnung und nicht auf der Bestrafung des Hundes:
Bitte achten Sie bei der Anwendung des Clickers immer auf die Reihenfolge: “Klick”!, Hand zum Futter und das Futter dem Hund reichen. Verwenden Sie jedoch niemals den Clicker, um Ihren Hund aufmerksam zu machen oder zu rufen.
Trainingsbeispiele:
Bei dem Kommando “Watch Me” ist gewünscht, dass der Hund Ihnen seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, und zwar auch dann, wenn sich andere Hunde in unmittelbarer Nähe befinden.
Am Anfang wird Ihr Hund sicherlich von Ihnen wegschauen, aber bei jeder noch so kleinen Bewegung des Hundekopfes in Ihre Richtung signalisieren Sie ihm mit dem Clicker, dass er auf dem richtigen Weg ist: Hund bewegt den Kopf, “Klick”, Futter. Stecken Sie lieber kleine Zwischenziele, so dass Ihr Hund schnell Erfolgserlebnisse erzielt und somit die Freude beim Üben erhalten bleibt. Wiederholen Sie diese Übung nicht mehr als 10-15 Mal und gehen Sie dann zu dem nächst höheren Ziel über.
Bitte nicht länger als 3 Minuten am Stück bzw. nur 1x täglich üben. Das Training sollte nicht unmittelbar nach der Fütterung erfolgen, denn selbst die gefüllte Futterschüssel kann nach dem letzten „Klick“ eine Superbelohnung ein.
Kommando “Platz”
Eine ebenfalls wichtige Übung für den Hund ist das Hinlegen auf Kommando. Verstecken Sie, jedoch für den Hund sichtbar, ein paar Leckerlis unter Ihrer flachen Hand. Der Hund wird diese Aktion mit Interesse verfolgen. Wirft er seinen Blick auf Ihre Hand, gibt es bereits den ersten “Klick” und gleichzeitig heben Sie Ihre Hand, damit der Hund die versteckten Leckerlis fressen kann. Stecken Sie erneut Leckerlis unter Ihre flache Hand und lassen Sie Ihren Hund sich jetzt noch intensiver mit Ihrer Hand beschäftigen, indem er mit seiner Pfote nach dem Leckerli “gräbt”. Wenn er sich automatisch hinsetzt und mit seiner Pfote zu graben beginnt, sind bereits zwei wesentliche Zwischenziele auf dem Weg zum Kommando “Platz” erreicht.
Gehen Sie jetzt mit Ihrer Hand weiter zurück, so dass Ihr Hund mit der Pfote nachfasst und somit fast zum Liegen kommt. Jetzt muss unbedingt wieder ein „Klick“ und Leckerli erfolgen. Beim Ausbleiben des “Klicks” wird der Hund etwas Neues ausprobieren und wird sich vor Ihrer flachen Hand hinlegen.
Nach wenigen Wiederholungen benötigen Sie kein Futter mehr, um es unter die Hand zu legen, da bereits die flache Hand das Kommando “Platz” signalisiert.
Zusammenfassend möchten wir Ihnen noch mal Schritt für Schritt aufführen, nach denen Sie das gewünschte Verhalten Ihres Hundes mit dem Clicker trainieren können:
- Bevor Sie mit dem Clicker-Training starten, ist es wichtig genau zu definieren, welches Kommando Ihr Hund erlernen soll.
- Um den Hund nicht zu überfordern und seinen Spaß am Training zu erhalten, zerlegen Sie die Übung in kleine Zwischenziele.
- Erarbeiten Sie mit Ihrem Hund pro Übungseinheit maximal ein Zwischenziel
- Vergessen Sie nicht, Ihrem Hund hin und wieder einen “Jackpot” (ein besonderes Leckerli) zu einem nicht definierten Zeitpunkt, jedoch nach einem richtigen Verhalten Ihres Hundes zu geben
- Um Ihren Hund resistent gegen Nebengeräusche und parallel laufende Aktionen zu machen, üben Sie unter immer stärkerer Ablenkung.
- Verwöhnen Sie Ihren Hund nicht durch den ständigen Einsatz des Clickers, sondern gehen Sie dazu über bei richtig ausgeführtem Verhalten nur jedes 2. oder jedes 4. Mal zu klicken. Diese variable Bestärkung ermutigt Ihren Hund immer wieder aufs Neue, in den Trainingsphasen sein Bestes zu geben
- Starten Sie mit der Einführung des ersten Kommandos
Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund bei den vorgegebenen sowie Ihren eigenen Übungen ein gutes Gelingen! Bitte beachten Sie stets, kleine Zwischenziele zu definieren, um zu dem gewünschten Hauptziel zu kommen. So gelingt es Ihnen, die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund auf spielerischer und kameradschaftlicher Basis aus zu bauen und zu vertiefen.
So funktioniert das Lernen des Hundes:
Hunde lernen durch Ausprobieren und die auf Grund Ihres Verhaltens folgenden unmittelbaren Belohnungen oder Verbote. Eine Erziehungsmaßnahme durch den Hundehalter, die nach nur wenigen Sekunden folgt, versteht der Hund bereits nicht mehr. Auch empfindet Ihr Hund das Spielen mit einem anderen Hund, nachdem er weggelaufen ist, als Belohnung. Wichtig ist, dass bereits der Ansatz eines erwünschten Verhaltens im richtigen Moment durch beispielsweise den Clicker belohnt wird.
So funktioniert es:
Grundsätzlich bedeutet das “Klick” für Ihren Hund: “Das, was du gerade tust, gefällt mir, und wird mit einem Leckerli belohnt.” Hierbei muss der Hund die Bedeutung natürlich erst erlernen. Hilfreich sind hierfür klein geschnittene (erbsengroße) Superleckerlis, die Ihr Hund mit Vorliebe frisst.
Der ADAC informiert: Immer öfter werden Autofahrer zur Kasse gebeten, weil ihre Hunde nicht angeschnallt sind. Viele Hundebesitzer beschweren sich, wenn sie zur Kasse gebeten werden und sagen sich, dass das nicht angehen könnte.
Aber Achtung: Wer seinen Hund im Auto nicht sichert, begeht einen Verkehrsverstoß. Denn ein Verkehrsteilnehmer muss dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit nicht durch Ladung beeinträchtigt wird (StVO § 23). Und Tiere gelten im verkehrsrechtlichen Sinne als Ladung. Verstöße werden mit 35 € Bußgeld geahndet, bei Gefährdung sogar mit 50 € und drei Punkten.
Hunde müssen also während der Fahrt gesichert sein und das nicht nur, weil es vorgeschrieben ist. Schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann im Pkw das Dreißigfache des Eigengewichts auf einen Körper wirken. Ein mittelgroßer Hund, der z.B. 20 kg wiegt, entwickelt bei einem Unfall die Durchschlagkraft von einer halben Tonne (ca. 600 kg). So drohen schwerste Verletzungen für Hund und Halter. Anschnallen ist daher auch bei den Vierbeinern wichtig!
Am einfachsten geht das mit Spezialgeschirren, die dem Hund über den Kopf und Brustkorb gestülpt werden und dann am Sicherheitsgurt oder an Isofix-Haken befestigt werden. Es wird empfohlen, nicht zuviel Bewegungsspielraum lassen und darauf achten, dass bei größeren Hunden die Verschlüsse aus Metall sind. Alternativ kann man Laderaumgitter und Transportboxen für Kombis empfehlen, die den Hund bei einer starken Bremsung oder einem Aufprall nicht in den Personenraum schleudern lassen.






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