Allgemeine Gewohnheiten

Katzen sind Schmusetiger, die gerne kuscheln und es bequem haben wollen. Die Kuschelkissen und -betten, sowie die Kuschelsäcke und -höhlen sind hierfür ideal.
Aber Katzen sind auch kleine Raubtiere, die Bewegung, Spiel und Spannung brauchen, um sich wohl zufühlen. Katzen, die sich viel in der Wohnung aufhalten, brauchen zudem eine Möglichkeit ihren natürlichen Kratzgewohnheiten nachzukommen.

Damit sie Möbel und Teppiche verschonen, gibt es spezielle Kratzmöbel.Kratzbaum
Besonders beliebt sind Konstruktionen, die auch gleichzeitig zum Klettern und Spielen genutzt werden können. Da die meisten Katzen eine Vorliebe für erhöhte Aussichtsplätze haben, sind Höhlen, Liegeplatten und -mulden besonders beliebt. Höhlen als Rückzugsmöglichkeit kommen zudem den Schlaf- und Ruhebedürfnissen der Katze entgegen.

Für Katzen mit erhöhtem Kratzbedürfnis kann es sinnvoll sein in jedem Raum eine Kratzmöglichkeit anzubieten. Dafür eignen sich besonders kleinere Kratzmöbel wie Kratzmatten und -bretter. Diese lassen sich individuell dort anbringen, wo die Katze besonders gern kratzt.

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In einem Urteil erklärte das Karlsruher Gericht (BGH) die in vielen Mietverträgen verwendete Klausel “jede Tierhaltung, insbesondere von Hunden und Katzen, mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen, ist untersagt” für unwirksam.
Im konkreten Fall wollte ein Mieter aus Krefeld zwei Rassekatzen in die Wohnung aufnehmen. Der Vermieter hatte ihm dies verboten.
Trotz des Richterspruchs bleibt aber offen, ob der betroffene Mieter die Katzen behalten darf, da die Klärung vor dem Landgericht Krefeld erfolgen soll. Es muss eine “umfassende Abwägung der Interessen des Vermieters und des Mieters” erfolgen. (Az: VIII 340/06 vom 14. Nov. 2007)

Stand 15.11.2007

 

Die Anschaffung einer Katze muss sehr gut überlegt werden. Nehmen Sie sich dafür bitte viel Zeit. Schließlich wird der neue Bewohner die nächsten 10 – 20 Jahre Teil Ihrer Familie oder genauer Ihres Lebens sein.

Prüfen Sie daher vor Anschaffung, dass niemand in der täglichen Umgebung der Katze an Katzenallergie leidet.

Wenn Sie sich ein Rassetier kaufen möchten, handeln Sie nie zu spontan. Schauen Sie sich vorher ausführlich das häusliche Umfeld beim Züchter an. Leider gibt es wie in jeder Branche auch hier schwarze Schafe die nicht aus Liebe züchten sondern um das schnelle Geld zu machen.
Alternativen gibt es aber auch. So leben viele Katzen in Tierheimen und würden sich freuen, endlich ein neues zu Hause zu finden.

Ein Katzen-Jungtier sollte mindestens 12 Wochen alt sein, bevor es von seiner Mutter getrennt wird. Während der Sozialisierungsphase in der 2.-7. Lebenswoche sollte das Baby viel Kontakt zu Menschen haben, damit es später nicht scheu wird. Auch der Kontakt zu Mutter und Geschwister ist in dieser Zeit wichtig.

Jede Katze sollte zumindest entwurmt und gegen Katzenseuche/Katzenschnupfen geimpft sein. Auslaufkatzen brauchen einen umfangreicheren Schutz vor tödliche Infektionskrankheiten wie z.B. Tollwut.
Genaue Auskünfte über zuverlässigen, ausreichenden Schutz kann Ihnen am besten Ihren Tierarzt geben.

Überlegen Sie vorher, welche Katze zu Ihnen und Ihren Lebensgewohnheiten passen würde (Wohnungs-/Auslaufkatze, Einzelkatze oder Katzenpaar, junge oder ältere Katze, etc.). Sind Sie berufstätig dann ist es unter Umständen besser zwei Katzen zu nehmen, damit immer ein Spiel- oder Schmusepartner an der Seite ist.

Ihre zukünftige Katze sollten Sie vor dem Kauf gründlich begutachten:

1. Krankheiten? Macht sie einen vitalen, fidelen und gesunden Eindruck?
2. Sozialverhalten? Ist sie zutraulich und menschenbezogen?
3. Aussehen? Gefällt sie Ihnen?
4. Am besten ist es wenn Sie von der Katze ausgesucht werden (So war es bei unserem Stubentiger)

Überprüfen Sie den Gesundheitszustand. Apathie, Scheue, tränende/entzündete Augen, Niesen, unsaubere Ohren, stumpfes/ungepflegtes Fell, Übergewicht oder Untergewicht können Anzeichen für ein krankes Tier sein – besser wäre es, vor dem Kauf derartige Krankheiten oder Auffälligkeiten zu erkennen.

Gute Züchter informieren sich auch nach den Kauf bei Ihnen nach dem Zustand der Katze, um Sicher zu gehen, dass sie auch tatsächlich in Gute Hände gekommen ist. Denken Sie stets daran, dass Sie die Liebe, die Sie Ihrer Samtpfote geben auch zurückbekommen.

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